Writing for Visual Thinkers

„When we write, we begin to taste the texture of our own mind.“ (Natalie Goldberg)

Warum sollten wir also nicht überraschenden Ein/Sichten, die wir dabei gewinnen auch für kreative Unternehmungen nutzen? Genau damit beschäftigt sich das hier vorgestellte Buch. Dazu die Autorin Andrea Marks: „This book is not a didactic, rule-mongering guide to grammar but rather an upbeat exploration of fun, engaging techniques for using words to unleash the powers of the mind.“

Es richtet sich laut Untertitel an artists und designers. Auf diese Zielgruppe ist das Buch exakt zugeschnitten. Meiner Meinung nach ist es auch ein Fundgrube für Menschen, – die mit Denken und Worten ihre Kreativität weiterentwickeln möchten, – lebendigere Texte(-Bilder) bauen wollen, – unterrichten, – trainieren, – beraten und dafür interessante Kreativ-Übungen/Methoden suchen.

Was bietet das Buch für all diese Menschen?

1) The Writer’s Toolbox (viele Wort-Tools und Ideen/Übungen)

2) Thinking in Words and Pictures (Theorie und Übungen)

3) Verbal and Visual Connections (Betrachtungen zum Thema und Übungen)

4) Writing and Editing in the 21st Century (Verbindung zu Design und Übungen)

5) Writing in Practice (Anleitungen für Text-Herausforderungen für Designer im Geschäftsleben).

Die einfachen kleinen Kreativitäts-Aufwärm-Übungen sind für mich ein großes Plus des Buches:

Nehmen Sie einen Artikel zur Hand. (weiterlesen…)

Share

Das Personalmanagement visualisieren: Die Firmenziele erreichen

In Heft 5 des "personal manager", der Fachzeitschrift für Entscheidungsträger im Human Resource Management, sowie deren Berater und Dienstleister, stellen wir in unserem Artikel "Das Personalmanagement visualisieren: Die Firmenziele erreichen" vier Beispiele für visuelles Denken vor.

Mit diesen Methoden können komplexe Herausforderungen besser betrachtet und gelöst werden. Auf einfache Weise, mit Stift und Papier, immer und überall.

Share

Context is King

Den Webauftritt-Merksatz „Content is King“ nehme ich als Ausgangspunkt, um meine Überzeugung – Context is King – in Bezug auf Visualisierungen von Wissen vorzustellen.

Ich gehe davon aus, wer Wissen visualisiert, handelt in der Überzeugung, dass dieses Wissen für seine Zielgruppe interessant ist. Dafür hat man sich die Wünsche, Ziele, Interessen, Nöte, etc. der Zielgruppe angesehen und überlegt, was das Visualisierungs-Ziel ist, z.B.:

  • die Zielgruppe informieren,
  • die Zielgruppe aktiveren,
  • mit der Zielgruppe auf dem visualisierten Wissen aufbauend neues Wissen generieren,
  • usw.

Zusätzlich zu diesen Überlegungen folgen u.a. die Fragen wie groß die Zielgruppe ist, in welchen Medien die Visualisierung erfolgt und welches Visualisierungsformat gewählt werden sollte. So kommt man bei der Frage an: Was zeige ich wie? Den Wald und die Bäume oder nur den Wald oder nur die Bäume?
(weiterlesen…)

Share

Ziele im Blick behalten

„Wer das Ziel kennt, kann entscheiden;
wer entscheidet, findet Ruhe;
wer Ruhe findet, ist sicher;
wer sicher ist, kann überlegen;
wer überlegt kann verbessern.“ (Konfuzius)

Neues Jahr – neues Glück. Man kann sich immer neue Ziele setzen, aber ein neues Jahr lädt geradezu dazu ein, neue Dinge zu unternehmen. Doch wie stellt man sicher, das diese Ziele nicht im Tempo des Alltags untergehen? Zum Beispiel in dem man das Ziel visuell darstellt und immer im Blick hat.

„Sage es mir, und ich werde es vergessen.
Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern.
Beteilige mich, und ich werde es verstehen.“
(Lao Tse)

cc by Brynn Marie Evans

Eine Variante das Ziel zu visualisieren, ist eine Visionscollage. Geeignet sowohl für berufliche Ziele als auch für private Ziele. Für ein Ziel (Wie wird das sein, wie werde ich mich fühlen, wenn ich die Masterarbeit absolviert habe?) oder für mehrere Ziele (Was möchte ich in 2011 erreichen, tun, …?). Diese Collage greift u.a. eine Erfahrung aus dem Buch „The 7 Habits of Highly Effective People“ auf, sich vorzustellen, wie das aussieht, es sich anfühlt, wenn man sein Ziel erreicht hat – man stellt sich also das happy end vor.

(weiterlesen…)

Share

Gamestorming

„A Playbook for Innovators, Rulebreakers, and Changemakers“, so der Untertitel des hier zu rezensierenden Buches – wer möchte da nicht dazu gehören? Ein cleverer Trick der drei AutorInnen? Ich glaube eher, dass Innovativität, das Brechen nicht hilfreicher Regeln und die Kraft zu Veränderungen Haltungen der AutorInnen sind.

Dieses Buch ist eine Verbindung von „tapferem“ Zeichnen u.a. am Flipchart und unorthodoxem kreativen Herangehen an Brainstorming/Projektmanagement/Wissensteilen/etc. in Besprechungen.

Es enthält etwa 80 „Spiele“ (Beispiel Context Map), die alle darauf basieren, implizites Wissen mit unterschiedlichen Visualisierungen sichtbar zu machen oder neues Wissen gemeinsam zu generieren. Erzielte Effekte sind u.a.:
•    bessere Kommunikation, bessere Vernetzung,
•    besseres Verständnis untereinander bzw. für ein Thema/Problem/…,
•    größerer Nutzungsgrad des Wissens der Beteiligten,
•    Zeitersparnisse,
•    uvm.

(weiterlesen…)

Share