Visual Meetings. How Graphics, Sticky Notes & Idea Mapping Can Transform Group Productivity

Noch ein Buch über Visualisierung im Berufsalltag? Zuerst wollte ich nicht so richtig ran, da ich viele Wiederholungen zu „Gamestorming“ und zu „Auf der Serviette erklärt – Arbeitsbuch“ fürchtete. Neugierig war ich dann aber doch auf das Buch, denn der Autor David Sibbet, Gründer von „The Grove Consultants“, hat sehr viel Erfahrung mit visueller Unterstützung von Meetings und sicher den Überblick zum Thema, sowie interessante Flipchart-Templates im Angebot. Also habe ich die Lektüre gewagt und bin angenehm überrascht. Natürlich gibt es einige, aber nur kleine Überschneidungen zu den o.g. Büchern, eher zum „Gamestorming“ als zum „Servietten-Buch“. In den „Visual Meetings“ werden diese Überschneidungen jedoch in einen erweiterten methodischen Zusammenhang gestellt. Das erste Fazit – es lohnt sich alle drei Bücher zu lesen. „Visual Meetings“ ist dabei quasi das „Über-Buch“. „Gamestorming“ beschäftigt sich ausführlicher mit diesem Aspekt innerhalb von visual meetings und das „Servietten-Buch“ lehrt sehr umfassend die Methodiken zum Erstellen und Nutzen des Elementes Skizze. (weiterlesen…)

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Metaphern finden

Metaphern bauen Brücken zum Verständnis von Informationen. Metaphérein kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwas zu transferieren, etwas von einem Ort zum anderen zu tragen. Indem als Metapher ein bekanntes Objekt verwendet wird, können die Empfänger der Information, ihr Wissen zu diesem Objekt auf die neu vermittelte Informationen übertragen. Zum Beispiel eine Metapher für den Zustand eines Teams:„In diesem Orchester will jeder Dirigent sein.“


Für Metaphern sind unterschiedliche Materialien möglich. Je nachdem für welchen Zweck sie benötigt werden. Metaphern können (weiterlesen…)

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„ZEN oder die Kunst des Präsentationsdesigns – Mit einfachen Techniken packend gestalten“

„Eleganz, Harmonie, Anmut und guter Rhythmus beruhen auf Einfachheit.“ (Plato)
Dieses Zitat zu Beginn des hier vorgestellten Buches „für Vortragende, die im Gedächtnis bleiben wollen“ (4. Umschlagseite), kann auch als Zusammenfassung der Überzeugungen des Autors Garr Reynolds dienen. Denn „das Ziel (für Präsentationen) lautet, unsere Botschaft mit visuellen Elementen so zu unterstützen, dass unser Publikum sie möglichst leicht aufnehmen kann.“ (S. 27)

Da wir heute mehr und mehr Werkzeuge unserer Werkzeuge und ihrer (zu) vielen Möglichkeiten sind und damit die Aufnahmefähigkeit unserer Zuhörer überfordern, ist es notwenig sich zu besinnen, welche Aspekte von Präsentations-Software dem Verständnis einer Botschaft nützen und welche nicht. Erkenntnisse dafür vermittelt das Buch auf überzeugende und gleichzeitig einfache Weise. Indem der Autor selbst beherrscht, was er vermitteln möchte – Eleganz, Harmonie, Anmut, guten Rhythmus – bietet das Buch beides: eine einfach zu verstehende und nutzende Handreichung und optischen Genuss.

Zu Beginn fasst Reynolds sein erstes Buch über Grundeigenschaften guten Designs zusammen und widmet sich danach ausführlich den Komponenten eines gelungenen Präsentationsdesigns: (weiterlesen…)

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Sichtbar und greifbar kommunizieren

“Was für eine vorzügliche Einrichtung, dass die Gedanken nicht als sichtbare Schrift über unsere Stirne laufen.” (Christa Wolf)
In vielen Fällen eine gute Sache – diese Unsichtbarkeit unserer Gedanken. Manchmal wünschen wir uns so eine Leuchtschrift aber doch, zum Beispiel:
• wenn wir einen komplexen Sachverhalt greifbar machen wollen,
• jemanden auf einen anderen Weg helfen möchten
• oder einfach und prägnant etwas sichtbar machen müssen.

Da hilft die Phantasie, unsere Gedanken in Gegenstände bzw. Metaphern zu verwandeln. Drei Inspirationen dafür hier:

Prof. Hans Rosling: Professor of Global Health aus Skandinavien, bekannt durch die Visualisierungs-Pioniertat „Gapminder“, geht immer innovative Wege in seinen Präsentationen. Hier („Hans Rosling on global population growth“) visualisiert er Bevölkerungsprobleme mit Hilfe von IKEA-Boxen und ein paar weiteren kleinen Gegenständen. Er macht damit Probleme sichtbar und greifbar verständlich.

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Visueller denken > klarer denken

„Kill your darling.“ Damit ist keine Fernsehserie gemeint, sondern kreativer Alltag. Die ersten Ideen beim Brainstorming oder generell beim Nachdenken sind nicht unbedingt die besten Ideen. Trotzdem gibt man sich u.U. zu schnell damit zufrieden. Nach Gold muss man erst graben. Und wie? Mit Mind Mapping – der strukturierten visuellen „Ausgrabung“ von Gedanken, Ideen oder Problemlösungen.

Den Wald und die Bäume in nur einer Visualisierung zu zeigen, ist der große Vorteil von Wissenslandkarten. Eine Grafik bietet so den Überblick und gleichzeitig können auch alle Details betrachtet werden. Wie geht dies besonders schnell und effektiv? Mit Mind Mapping – der einfach erstellbaren Wissenslandkarte.

„Mind the gap!“, gilt nicht nur bei der U-Bahn oder S-Bahn. Auch beim Denken gibt es Lücken zwischen bekannten Überlegungen/Konzepten/Beteiligten/…, die wertvolle Chance für Innovationen sind. Wie können diese Lücken sichtbar gemacht und das Gehirn zum Füllen provoziert werden? Mit weißen Ästen in einer Mind-Map.

cc by infrarad

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