Visueller denken > klarer denken
„Kill your darling.“ Damit ist keine Fernsehserie gemeint, sondern kreativer Alltag. Die ersten Ideen beim Brainstorming oder generell beim Nachdenken sind nicht unbedingt die besten Ideen. Trotzdem gibt man sich u.U. zu schnell damit zufrieden. Nach Gold muss man erst graben. Und wie? Mit Mind Mapping – der strukturierten visuellen „Ausgrabung“ von Gedanken, Ideen oder Problemlösungen.
Den Wald und die Bäume in nur einer Visualisierung zu zeigen, ist der große Vorteil von Wissenslandkarten. Eine Grafik bietet so den Überblick und gleichzeitig können auch alle Details betrachtet werden. Wie geht dies besonders schnell und effektiv? Mit Mind Mapping – der einfach erstellbaren Wissenslandkarte.
„Mind the gap!“, gilt nicht nur bei der U-Bahn oder S-Bahn. Auch beim Denken gibt es Lücken zwischen bekannten Überlegungen/Konzepten/Beteiligten/…, die wertvolle Chance für Innovationen sind. Wie können diese Lücken sichtbar gemacht und das Gehirn zum Füllen provoziert werden? Mit weißen Ästen in einer Mind-Map.
Die Mind-Map – die Landkarte der Gedanken zu einem Thema ist ein klassisches Visualisierungsformat, dass man gar nicht hoch genug schätzen kann.
Der „Mind Mapping Software User Survey, March 2010“ von Chuck Frey listet allein 30 alltägliche Anwendungsfälle für Mind Mapping Software auf. Meine persönlichen Favoriten darunter sind:
- Life mgmt./goal setting,
- Creating book summaries,
- Cause & effect analysis.
Kein Wunder also, das als größter Nutzen „Improved clarity of thinking“ genannt wird!
Mehr: Mind-Map Überblick
Quellen:
Chuck Frey „How does mind mapping help you to mine your best ideas?“, „The forest and the trees – or how the tools we use shape how we think“, „Mind mapping white space: Does it work with software?“, „2010 mind mapping software report reveals how visual mapping tools are used by businesses“ 2010 in „the mindmapping software blog“


Juni 11th, 2010 at 08:14
Mind Mapping – mein Lieblingsthema. Super, dass ihr das miot eingebaut habt.
Chuck Frey kenne ich schon lange. Er ist ein zuverlässiger Kenner vom Mind Mapping Software und stellt regelmäßig Anwendungsbeispiele vor und startet Umfragen bzgl. Mapping Software.
Hier habe ich noch ein paar händische Mind Maps
http://www.mindmap.at/Beispiele.7.0.html
Liebe Grüße
Andreas
PS: Klaus Marwitz, ein Urgestein der dt. Mind Mapping und NLP Szene spricht bei Mind Mapping sogar von der 4. Kulturtechnik. Die anderen drei sind lesen, rechnen und schreiben