Archive for the "Statistiken" Category


Spezial-Diagramme für Excel

Das Buch, das ich hier rezensiere, verspricht im Untertitel „7 außergewöhnliche Diagrammtypen für die perfekte Visualisierung Ihrer Daten“.

Sieben Kapitel erklären Schritt für Schritt die Erstellung der sieben Diagramme mit zusätzlichen Tipps, Warnhinweisen und abschließenden Checklisten. Außerdem können alle sieben Musterdiagramme im Internet heruntergeladen werden.

Die vorgestellten Diagramme sind:

- Blasendiagramm,

- Oberflächendiagramm,

- mehrfaches Ringdiagramm,

- Tachometerdiagramm,

- Thermometerdiagramm,

- Treppendiagramm (auch Wasserfalldiagramm genannt),

- Zahlenstrahl als Zielerfüllungsdiagramm.

Die Idee des Buches gefällt mir sehr. Man bekommt genau soviel an Excel-Diagramm-Wissen erklärt, wie man zur Erstellung benötigt. Und das in kinderleichter Form und  ohne dabei an Excel verzweifeln zu müssen.

Allerdings ist das auch der Nachteil des Buches, denn damit sind die Daten noch nicht perfekt visualisiert. Zumindest nicht im Sinne des amerikanischen Statistik-Visualisierungs-Gurus Edward Tufte. Tufte ist ein Guru, dem es sich zu folgen lohnt, wenn Statistik-Diagramme verstanden werden sollen.

“Graphical competence demands three quite different skills: the substantive, statistical, and artistic.” (Tufte, 2001)

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Mit Statistiken (etwas) bewegen

On their own, statistics are just numbers.To mean anything, their value to the person in the street must be brought to life. A statistical story is one that doesn’t just recite data in words. It tells a story about the data. Readers tend to recall ideas more easily than they do data.

A statistical story conveys a message that tells readers what happened, who did it, when and where it happened, and hopefully, why and how it happened. A statistical story can

  • provide general awareness/perspective/context;
  • inform debate on specific issues.

In journalistic terms, the number alone is not the story. A statistical story shows readers the significance, importance and relevance of the most current information. In other words, it answers the question: Why should my audience want to read about this?” (UNECE, 2006).

Wir haben hier bereits verschiedene Formate für Statistiken vorgestellt und so versucht, Inspirationen zu geben. Heute möchte ich ein Beispiel vorstellen, in dem eine britische Ombudsfrau mit zehn Geschichten eine Statistik „bewegt“ bzw. bewegend macht. Diese Geschichten nehmen kein gutes Ende. Und visualisieren auf diese Weise „…the gulf between the principles and values of the NHS Constitution and the felt reality of being an older person in the care of the NHS in England.“ (Health Service Commissioner for England, 2011) (weiterlesen…)

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3 Szenarien für erfolgreiche Kommunikation mit Skizzen

Sie sitzen in einer Besprechung und stellen fest: nur wenige Kollegen haben sich wirklich darauf vorbereitet… Sie gehen ans Flipchart und skizzieren die wichtigsten Aspekte Ihres Themas. Damit schaffen Sie eine einheitliche Ausgangslage. So kann die nachfolgende Diskussion des Themas auf einem einheitlichen Wissenstand aufbauen.

Sie wollen mit Ihrer Präsentation ein Brainstorming anregen. Wenn Ihre Präsentation aus Folien besteht, können diese unter Umständen sehr fertig gestellt/endgültig wirken. Dieser Umstand regt Beteiligung nicht mehr so sehr an, wie z.B. eine Skizze am Whiteboard: (weiterlesen…)

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Metaphern finden

Metaphern bauen Brücken zum Verständnis von Informationen. Metaphérein kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwas zu transferieren, etwas von einem Ort zum anderen zu tragen. Indem als Metapher ein bekanntes Objekt verwendet wird, können die Empfänger der Information, ihr Wissen zu diesem Objekt auf die neu vermittelte Informationen übertragen. Zum Beispiel eine Metapher für den Zustand eines Teams:„In diesem Orchester will jeder Dirigent sein.“


Für Metaphern sind unterschiedliche Materialien möglich. Je nachdem für welchen Zweck sie benötigt werden. Metaphern können (weiterlesen…)

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„ZEN oder die Kunst des Präsentationsdesigns – Mit einfachen Techniken packend gestalten“

„Eleganz, Harmonie, Anmut und guter Rhythmus beruhen auf Einfachheit.“ (Plato)
Dieses Zitat zu Beginn des hier vorgestellten Buches „für Vortragende, die im Gedächtnis bleiben wollen“ (4. Umschlagseite), kann auch als Zusammenfassung der Überzeugungen des Autors Garr Reynolds dienen. Denn „das Ziel (für Präsentationen) lautet, unsere Botschaft mit visuellen Elementen so zu unterstützen, dass unser Publikum sie möglichst leicht aufnehmen kann.“ (S. 27)

Da wir heute mehr und mehr Werkzeuge unserer Werkzeuge und ihrer (zu) vielen Möglichkeiten sind und damit die Aufnahmefähigkeit unserer Zuhörer überfordern, ist es notwenig sich zu besinnen, welche Aspekte von Präsentations-Software dem Verständnis einer Botschaft nützen und welche nicht. Erkenntnisse dafür vermittelt das Buch auf überzeugende und gleichzeitig einfache Weise. Indem der Autor selbst beherrscht, was er vermitteln möchte – Eleganz, Harmonie, Anmut, guten Rhythmus – bietet das Buch beides: eine einfach zu verstehende und nutzende Handreichung und optischen Genuss.

Zu Beginn fasst Reynolds sein erstes Buch über Grundeigenschaften guten Designs zusammen und widmet sich danach ausführlich den Komponenten eines gelungenen Präsentationsdesigns: (weiterlesen…)

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