Archive for the "Statistiken" Category


Metaphern finden

Metaphern bauen Brücken zum Verständnis von Informationen. Metaphérein kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwas zu transferieren, etwas von einem Ort zum anderen zu tragen. Indem als Metapher ein bekanntes Objekt verwendet wird, können die Empfänger der Information, ihr Wissen zu diesem Objekt auf die neu vermittelte Informationen übertragen. Zum Beispiel eine Metapher für den Zustand eines Teams:„In diesem Orchester will jeder Dirigent sein.“


Für Metaphern sind unterschiedliche Materialien möglich. Je nachdem für welchen Zweck sie benötigt werden. Metaphern können (weiterlesen…)

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„ZEN oder die Kunst des Präsentationsdesigns – Mit einfachen Techniken packend gestalten“

„Eleganz, Harmonie, Anmut und guter Rhythmus beruhen auf Einfachheit.“ (Plato)
Dieses Zitat zu Beginn des hier vorgestellten Buches „für Vortragende, die im Gedächtnis bleiben wollen“ (4. Umschlagseite), kann auch als Zusammenfassung der Überzeugungen des Autors Garr Reynolds dienen. Denn „das Ziel (für Präsentationen) lautet, unsere Botschaft mit visuellen Elementen so zu unterstützen, dass unser Publikum sie möglichst leicht aufnehmen kann.“ (S. 27)

Da wir heute mehr und mehr Werkzeuge unserer Werkzeuge und ihrer (zu) vielen Möglichkeiten sind und damit die Aufnahmefähigkeit unserer Zuhörer überfordern, ist es notwenig sich zu besinnen, welche Aspekte von Präsentations-Software dem Verständnis einer Botschaft nützen und welche nicht. Erkenntnisse dafür vermittelt das Buch auf überzeugende und gleichzeitig einfache Weise. Indem der Autor selbst beherrscht, was er vermitteln möchte – Eleganz, Harmonie, Anmut, guten Rhythmus – bietet das Buch beides: eine einfach zu verstehende und nutzende Handreichung und optischen Genuss.

Zu Beginn fasst Reynolds sein erstes Buch über Grundeigenschaften guten Designs zusammen und widmet sich danach ausführlich den Komponenten eines gelungenen Präsentationsdesigns: (weiterlesen…)

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Sichtbar und greifbar kommunizieren

“Was für eine vorzügliche Einrichtung, dass die Gedanken nicht als sichtbare Schrift über unsere Stirne laufen.” (Christa Wolf)
In vielen Fällen eine gute Sache – diese Unsichtbarkeit unserer Gedanken. Manchmal wünschen wir uns so eine Leuchtschrift aber doch, zum Beispiel:
• wenn wir einen komplexen Sachverhalt greifbar machen wollen,
• jemanden auf einen anderen Weg helfen möchten
• oder einfach und prägnant etwas sichtbar machen müssen.

Da hilft die Phantasie, unsere Gedanken in Gegenstände bzw. Metaphern zu verwandeln. Drei Inspirationen dafür hier:

Prof. Hans Rosling: Professor of Global Health aus Skandinavien, bekannt durch die Visualisierungs-Pioniertat „Gapminder“, geht immer innovative Wege in seinen Präsentationen. Hier („Hans Rosling on global population growth“) visualisiert er Bevölkerungsprobleme mit Hilfe von IKEA-Boxen und ein paar weiteren kleinen Gegenständen. Er macht damit Probleme sichtbar und greifbar verständlich.

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Wiener Bildstatistik, Isotype, Piktogramme, Icons

»Der moderne Mensch ist durch Kino und Illustrationen sehr verwöhnt. Einen großen Teil seiner Bildung empfängt er in angenehmster Weise, zum Teil während seiner Erholungspausen, durch optische Eindrücke. Will man gesellschaftswissenschaftliche Bildung allgemein verbreiten, so muß man sich ähnlicher Mittel der Darstellung bedienen. … Die neue, von Wien aus rasch verbreitete Bildstatistik vermag dies zu realisieren. An die Stelle schwer deutbarer Tabellen und Kurven tritt das Mengenbild aus Reihen gleich großer, farbiger Symbolzeichen.“ (Otto Neurath-Zitat in Hille, 2003)

cc by Gastev

Otto Neurath (1882 – 1945) war Nationalökonom, Soziologe und Philosoph. Er leitete in Wien das Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum und schuf die Bildstatistik: „Der Bedarf an einer schnell erfassbaren und leicht verständlichen Darstellung von sozialen Hintergründen wurde in der Bildstatistik durch das Motto ›Worte trennen – Bilder verbinden‹ formuliert. Die aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen waren Arbeitslosigkeit, Rationalisierung, Wirtschaftsplanung und Schulreform.“ (Hille, 2003)

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Den Überblick bekommen – den Überblick behalten

Dashboards ermöglichen den Überblick. Sie nutzen Metaphern wie Ampel, Tachometer oder Thermometer – zur Information über aktuelle Situationen bzw. zur Warnung. Es muss natürlich nicht immer gleich so dramatisch sein wie in unserem Beispiel hier.



Diese Visualisierungsart lässt sich vielfältig anwenden und ist als statische Variante sehr leicht umzusetzen. Auch für die interaktive Visualisierung gibt es leichte Varianten bis hin zu den etwas komplexeren Visualisierungen wie hier im Bild. (weiterlesen…)

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