Archive for the "Maps" Category


Metaphern finden

Metaphern bauen Brücken zum Verständnis von Informationen. Metaphérein kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwas zu transferieren, etwas von einem Ort zum anderen zu tragen. Indem als Metapher ein bekanntes Objekt verwendet wird, können die Empfänger der Information, ihr Wissen zu diesem Objekt auf die neu vermittelte Informationen übertragen. Zum Beispiel eine Metapher für den Zustand eines Teams:„In diesem Orchester will jeder Dirigent sein.“


Für Metaphern sind unterschiedliche Materialien möglich. Je nachdem für welchen Zweck sie benötigt werden. Metaphern können (weiterlesen…)

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Wissen grafisch abbilden: Concept-Mapping Software

Mit Concept-Maps können wir unser Wissen über ein Gebiet in grafischer Form darstellen. Die Begriffe und Beziehungen werden benannt und verbunden. Im Unterschied zu Mind Maps werden die Beziehungen bei Concept-Maps auch beschriftet. Hier ein Beispiel für eine Concept-Map:

VUE_screenshot

Quelle: http://vue.tufts.edu

 

Concept-Maps eigenen sich gut, um Prozesse und komplexe Sachverhalte visualisiert darzustellen. Sie unterstützen die Gedankenordnung und -reflexion, aus diesem Grund werden sie auch als Lerntechnik eingesetzt. (weiterlesen…)

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Sichtbar und greifbar kommunizieren

“Was für eine vorzügliche Einrichtung, dass die Gedanken nicht als sichtbare Schrift über unsere Stirne laufen.” (Christa Wolf)
In vielen Fällen eine gute Sache – diese Unsichtbarkeit unserer Gedanken. Manchmal wünschen wir uns so eine Leuchtschrift aber doch, zum Beispiel:
• wenn wir einen komplexen Sachverhalt greifbar machen wollen,
• jemanden auf einen anderen Weg helfen möchten
• oder einfach und prägnant etwas sichtbar machen müssen.

Da hilft die Phantasie, unsere Gedanken in Gegenstände bzw. Metaphern zu verwandeln. Drei Inspirationen dafür hier:

Prof. Hans Rosling: Professor of Global Health aus Skandinavien, bekannt durch die Visualisierungs-Pioniertat „Gapminder“, geht immer innovative Wege in seinen Präsentationen. Hier („Hans Rosling on global population growth“) visualisiert er Bevölkerungsprobleme mit Hilfe von IKEA-Boxen und ein paar weiteren kleinen Gegenständen. Er macht damit Probleme sichtbar und greifbar verständlich.

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Wiener Bildstatistik, Isotype, Piktogramme, Icons

»Der moderne Mensch ist durch Kino und Illustrationen sehr verwöhnt. Einen großen Teil seiner Bildung empfängt er in angenehmster Weise, zum Teil während seiner Erholungspausen, durch optische Eindrücke. Will man gesellschaftswissenschaftliche Bildung allgemein verbreiten, so muß man sich ähnlicher Mittel der Darstellung bedienen. … Die neue, von Wien aus rasch verbreitete Bildstatistik vermag dies zu realisieren. An die Stelle schwer deutbarer Tabellen und Kurven tritt das Mengenbild aus Reihen gleich großer, farbiger Symbolzeichen.“ (Otto Neurath-Zitat in Hille, 2003)

cc by Gastev

Otto Neurath (1882 – 1945) war Nationalökonom, Soziologe und Philosoph. Er leitete in Wien das Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum und schuf die Bildstatistik: „Der Bedarf an einer schnell erfassbaren und leicht verständlichen Darstellung von sozialen Hintergründen wurde in der Bildstatistik durch das Motto ›Worte trennen – Bilder verbinden‹ formuliert. Die aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen waren Arbeitslosigkeit, Rationalisierung, Wirtschaftsplanung und Schulreform.“ (Hille, 2003)

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Visueller denken > klarer denken

„Kill your darling.“ Damit ist keine Fernsehserie gemeint, sondern kreativer Alltag. Die ersten Ideen beim Brainstorming oder generell beim Nachdenken sind nicht unbedingt die besten Ideen. Trotzdem gibt man sich u.U. zu schnell damit zufrieden. Nach Gold muss man erst graben. Und wie? Mit Mind Mapping – der strukturierten visuellen „Ausgrabung“ von Gedanken, Ideen oder Problemlösungen.

Den Wald und die Bäume in nur einer Visualisierung zu zeigen, ist der große Vorteil von Wissenslandkarten. Eine Grafik bietet so den Überblick und gleichzeitig können auch alle Details betrachtet werden. Wie geht dies besonders schnell und effektiv? Mit Mind Mapping – der einfach erstellbaren Wissenslandkarte.

„Mind the gap!“, gilt nicht nur bei der U-Bahn oder S-Bahn. Auch beim Denken gibt es Lücken zwischen bekannten Überlegungen/Konzepten/Beteiligten/…, die wertvolle Chance für Innovationen sind. Wie können diese Lücken sichtbar gemacht und das Gehirn zum Füllen provoziert werden? Mit weißen Ästen in einer Mind-Map.

cc by infrarad

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