Archive for Juni, 2010


Wiener Bildstatistik, Isotype, Piktogramme, Icons

»Der moderne Mensch ist durch Kino und Illustrationen sehr verwöhnt. Einen großen Teil seiner Bildung empfängt er in angenehmster Weise, zum Teil während seiner Erholungspausen, durch optische Eindrücke. Will man gesellschaftswissenschaftliche Bildung allgemein verbreiten, so muß man sich ähnlicher Mittel der Darstellung bedienen. … Die neue, von Wien aus rasch verbreitete Bildstatistik vermag dies zu realisieren. An die Stelle schwer deutbarer Tabellen und Kurven tritt das Mengenbild aus Reihen gleich großer, farbiger Symbolzeichen.“ (Otto Neurath-Zitat in Hille, 2003)

cc by Gastev

Otto Neurath (1882 – 1945) war Nationalökonom, Soziologe und Philosoph. Er leitete in Wien das Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum und schuf die Bildstatistik: „Der Bedarf an einer schnell erfassbaren und leicht verständlichen Darstellung von sozialen Hintergründen wurde in der Bildstatistik durch das Motto ›Worte trennen – Bilder verbinden‹ formuliert. Die aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen waren Arbeitslosigkeit, Rationalisierung, Wirtschaftsplanung und Schulreform.“ (Hille, 2003)

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Visueller denken > klarer denken

„Kill your darling.“ Damit ist keine Fernsehserie gemeint, sondern kreativer Alltag. Die ersten Ideen beim Brainstorming oder generell beim Nachdenken sind nicht unbedingt die besten Ideen. Trotzdem gibt man sich u.U. zu schnell damit zufrieden. Nach Gold muss man erst graben. Und wie? Mit Mind Mapping – der strukturierten visuellen „Ausgrabung“ von Gedanken, Ideen oder Problemlösungen.

Den Wald und die Bäume in nur einer Visualisierung zu zeigen, ist der große Vorteil von Wissenslandkarten. Eine Grafik bietet so den Überblick und gleichzeitig können auch alle Details betrachtet werden. Wie geht dies besonders schnell und effektiv? Mit Mind Mapping – der einfach erstellbaren Wissenslandkarte.

„Mind the gap!“, gilt nicht nur bei der U-Bahn oder S-Bahn. Auch beim Denken gibt es Lücken zwischen bekannten Überlegungen/Konzepten/Beteiligten/…, die wertvolle Chance für Innovationen sind. Wie können diese Lücken sichtbar gemacht und das Gehirn zum Füllen provoziert werden? Mit weißen Ästen in einer Mind-Map.

cc by infrarad

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Bilder mit unterschiedlichen Freiheitsgraden – Creative Commons

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Dann sollten Sie sich das Rechtesystem Creative Commons ansehen. Commons bedeutet "schöpferiches Gemeingut" oder um ein älteres Wort zu verwenden "Allmende". Inhalte d.h. Texte, Bilder usw. können mit diesem System rechtlich geschützt und dennoch der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden.

cc bild

cc by TilarX

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