Einfach Anecdote Circle – einfach Storytelling

KnowledgeCamp der Gesellschaft für Wissensmanagement in Österreich 2015

 

Erfahrung vom KnowledgeCamp
der Gesellschaft für Wissensmanagement in Österreich 2015 – Teil 1

 

So vielfältig wie die Geschichten die das Arbeitsleben schreibt, sind auch die Business Storytelling-Methoden. Die Methode Anecdote Circle ist eine davon – wie ich finde, eine einfache Methode zum Einstieg in’s Storytelling

Ich habe sie in einer Session „Gute Zeiten, schlechte Zeiten? Wissen auf Wanderschaft“ mit TeilnehmerInnen des KnowledgeCamps ausprobiert.

 

Die Methode Anecdote Circle

Wir haben die Version der Methode von anecdote aus Australien ausprobiert. Die anecdote-Experten sind definitiv meine Storytelling-Gurus. Ich lese ihren Blog schon ewig, konnte sie in Melbourne und Wien treffen und schätze sie sehr.

Ausführlich stellt ihr Handbuch die Methode vor.
anecdote circle guide

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ein Kurzüberblick zum Anecdote Circle: weiterlesen…

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Mit hilfreichen Vergleichen kommunizieren Sie Statistiken verständlich

Statistiken verständlich vergleichen

 

Die Herausforderung:

Eine schwer verständliche Zahl soll verstehbar gemacht werden.

Meine Lösungsvorschläge dafür:

  1. Den Wert mit bekannte(ere)n Werten aus einem anderen Themengebiet vergleichen.
  2. Den Wert mit Werten der gleichen Art oder sich selbst in der Vergangenheit vergleichen.
  3. Den Wert als Anteil vom Ganzen bzw. 100% zeigen.
  4. Den Wert (be)greifbar machen.
  5. Mit dem Wert persönliche Betroffenheit auslösen.

1.-3. = Vergleiche mit passenden anderen Werten
4.-5. = gegenständlicher bzw. emotionaler Vergleich mit mir, dem Empfänger der Botschaft.

Mehr und Beispiele dazu zeige ich hier.

Heute möchte ich genauer auf den Lösungsweg Nummer 1 schauen und Ihnen dazu noch mehr Tipps geben. weiterlesen…

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Kompetenzen, Kompetenzentwicklung und Wissensorientierung – Herausforderungen in der Pflege meistern

Wissensorientierung
„Der Mitarbeiter ist derjenige, der seine Kompetenzen als sein ureigenes Kapital vorantreiben muss. Und das tut er nur, wenn er davon überzeugt ist, einen Vorteil davon zu haben.“
Klaus North

Der Artikel „Kompetenzen, Kompetenzentwicklung und Wissensorientierung – Herausforderungen in der Pflege meistern“, den ich gemeinsam mit Heidemarie Staflinger in „WISO“ – Wirtschafts- und Sozialpolitische Zeitschrift 4/2014 geschrieben habe, ist jetzt online verfügbar.

Beschäftigte in der Pflege und Betreuung leisten täglich anspruchsvolle Arbeit. Aufgrund zahlreicher Veränderungen haben sich zudem die Aufgabengebiete in der Pflege massiv verbreitert und vertieft. Aus der täglichen Praxis wissen wir, dass Mitarbeiter/-innen umfangreiche Erfahrungsschätze haben und oft – teils nebenbei – viele Kompetenzen entwickelt haben, die es ihnen ermöglichen, im Pflege-Beruf zu bestehen.

 

Wissensorientierung

Bewusstseinsbildung für dieses Wissen und diese Kompetenzen, indem man die Kompetenz Wissensorientierung in den Fokus rückt, kann somit als Chance gesehen werden, die künftig weiter steigenden Anforderungen als Einrichtung in der Pflege zu meistern und als Mitarbeiter/- in in der Pflege die eigene Laufbahn proaktiv mit zu gestalten.

Auch wenn Sie nicht in der Pflege arbeiten, kann Ihnen der Artikel Impulse zur Kompetenz Wissensorientierung geben – der Meta-Kompetenz, um mehr aus Wissen zu machen.

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Gezeichnete Wirklichkeit: Comic-Journalismus und journalistische Qualität

Sommerzeit ist Lesezeit – Teil 2

Gezeichnete Wirklichkeit: Comic-Journalismus und journalistische Qualität

 

 

„Don’t believe everything that you see.
Unless it’s comics.“
Dan Archer
(S. iii)

Heute habe ich für Sie und für mich 😉 die Diplomarbeit von Lukas Plank (FH Wien, Studiengang Journalismus & Neue Medien) gelesen.

Lukas Plank erlebte ich auf dem Podium der twenty.twenty-Veranstaltung „Sehenswerte News“. Neugierig geworden, habe ich ihm danach noch Fragen gestellt und danke ihm sehr, dass ich seine hochinteressante Diplomarbeit (Thema = Überschrift dieses Blogposts) lesen durfte. Hier stelle ich sie vor und ziehe auch Schlußfolgerungen für die Nutzung von Comics im Wissensmanagement.

 

Was ist Comic-Journalismus?

Eine mögliche Definition: „Comic-Journalismus bezeichnet zu räumlichen Sequenzen angeordnete, bildliche oder andere Zeichen, die Informationen vermitteln sollen und eine ästhetische Wirkung bei der Betrachterin bzw. dem Betrachter erzeugen können. Das Ziel der Informationsvermittlung steht über jenem der ästhetischen Wirkung. Die Zeichen müssen wissenschaftlich publizierte journalistische Qualitätskriterien jedenfalls teilweise und idealerweise bestmöglich erfüllen.„ (S.42)

Damit springen wir schon in den ersten Teil dieser Diplomarbeit:

  • was sind „Dimensionen journalistischer Qualität“,
  • Comic, Graphic Novel & Co., welche Arten gibt es
  • und wie wird ein Comic strategisch strukturiert (visuel, textuell).

Lukas Plank beschäftigt sich jedoch nicht „nur“ explorativ mit dieser Journalismusform sondern erstellt auch einen Leitfaden dazu, „wie man guten Comic-Journalismus macht, so dass er die journalistischen Qualitätskriterien von Ruß-Mohl erfüllt“.

Und der krönende Abschluss dieser lexikalischen (!) Arbeit ist ein eigenes, beeindruckendes Comic-Journalimus-Beispiel zu Synästhesie.

 

„Because it’s drawn, therefore subjective!“

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Wer hat Angst vorm bösen Rotkäppchen? – Rollen im Projekt

Eine Sommergeschichte aus der Projektwerkstatt

Von meiner Kooperationspartnerin Annette Berger, Projektwerkstatt.
Vielen Dank, Annette.

Rollen im ProjektDie Mutter sagt zu Rotkäppchen: „Geh und bring Deiner alten schwachen Großmutter etwas vom Kuchen und nimm ihr gleich die Flasche Medizin aus der Apotheke mit. Geh schön ordentlich auf dem Weg, sonst fällst Du und die Flasche zerbricht. Dann kann die Großmutter nicht gesund werden.“

Rotkäppchen ist sauer, immer muss sie zur Großmutter. Kann doch die Mutter selbst erledigen.

Als sie schlechtgelaunt und wütend durch den Wald läuft, begegnet ihr der Wolf. Der Wolf hat ein Grinsen im Gesicht und freut sich. Endlich hat er jemand, mit dem er sich über den neuesten Tratsch aus dem Dorf unterhalten kann. Rotkäppchen denkt: „Der schon wieder, der fehlt mir gerade noch. Vorige Woche hat der mich auch schon so blöd angemacht. Der verdient jetzt einen Denkzettel.“ Sie wartet bis er nahe genug ist, dann holt sie aus und verpasst ihm einen Tritt.

 

Moment, das stimmt so nicht . . .

Nach diesen wenigen Zeilen stellen Sie schon fest: „Hier stimmt was nicht, das passt so nicht. Die Geschichte vom Rotkäppchen ist so nicht richtig! Rotkäppchen ist ein freundliches Mädchen. Es würde niemals grundlos den Wolf angreifen. Und der Wolf ist eigentlich der Bösewicht in der Geschichte.“

Wenn wir Rotkäppchen und der Wolf hören, dann haben wir in etwa diese Vorstellung, dieses Bild von Beiden im Kopf:

 

Rollen im Projekt - das liebe RotkäppchenDie Rolle „Das liebe Rotkäppchen“

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