Icons: Wegweiser in Wissenslandkarten

Icon und Wissenslandkarte

So wie Icons uns im öffentlichen Raum schnell den Weg weisen, helfen sie auch auf Wissenslandkarten.

Wer schon einmal dringend eine Toilette gesucht hat, lernt Icons zu lieben.

Besonders wenn Sie in hilfreichen Kombinationen mit weiteren Informationen daherkommen, wie hier links mit meiner Entfernung zur nächsten Toilette im Bahnhof von Taipeh.

 

Icons sind Sinnbilder. Helfer mit Sinn. Sie sind für mich eines der effizientesten Bildformate.

Wissenslandkarte von Steve Jobs' Pivotal Life Moments

Icons verkörpern ihre Inhalte 1:1 oder als Metapher

 

Diese Sinnbilder kommunizieren uns mit Tempo Ihre Bedeutung.

Genutzt werden Sie daher schon oft als Wegweise in Textdokumenten, als Erkenntnishilfe in Präsentationen oder in Infografiken – den „Höhlenmalereien“ :-) im Content Marketing

Doch sie können Erkenntnisse noch mehr befördern, z.B. in Wissenslandkarten.

 

Mehrdimensionale Icons für effiziente Wissenslandkarten

Aus dem User Experience-Design/Service Design kann man sich für Wissensmanagement eine ganze Menge abschauen. Dazu habe ich Ihnen hier schon ausführlich eine nützliche Erfahrung, eine ganz spezielle Wissenslandkarte, vorgestellt.

Mein Tipp für Sie heute bezieht sich auf die Microebene einer Wissenslandkart: die Elemente darauf.

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Visuelles Denken für erweiterte Denkräume

Fachhochschule Burgenland Visuelles Denken im Angewandten WissensmanagementIm Sommersemester unterrichte ich „Visuelles Denken“ am Masterstudiengang „Angewandtes Wissensmanagement“ an der Fachhochschule Burgenland.

Seit 6 Jahren unterrichte ich bereits an der Fachhochschule eines meiner Lieblingsthemen: Statistiken korrekt, verständlich und vielfältig nachhaltig zu kommunizieren.

Nun freue ich mich, mein Wissen zu einem weiteren Lieblingsthema weiterzugeben.

Visuelles Denken ist (be)greifbares Denken mit Stift und Papier, Bildern, Denkvorlagen & Gegenständen. Es schafft so neue, effiziente „Denkräume“

 

Erweiterte Denkräume durch visuelles Denken

Visuelles Denken - Vorteile

Diese sichtbaren Denkräume erweitern den mentalen Arbeitsspeicher, wie Dave Grey mit der Schach-Metapher verdeutlicht:

„Es ist schon möglich, die Positionen aller Figuren eine Weile im Kopf zu behalten. Doch viel einfacher ist es, wenn man das Spielbrett vor sich hat. Die Form, die Farbe und die Position auf dem Brett sowie zu den anderen Figuren bieten ein reiches Set an Informationen und helfen, bessere Entscheidungen zu treffen.“

Ich möchte auch Ihnen hier Inspirationen geben, visuelles Denken nutzbringend einzusetzen, zum Beispiel
im Brainstorming,
in der Risikobetrachtung,
im CRM,
im Monitoring von Prozessen und Projekten,
für Reviews.

So wird das Wissen besser genutzt und die geistige Produktivität in Meetings & Workshops erhöht.

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Rezension: „Simplicity. Prinzipien der Einfachheit“

Einfach Unnötiges wegsubtrahieren

 

“Weil einfach einfach einfach ist.” – Werbespruch, Simyo, 2005 (S.118)

Wenn Sie es sich und anderen einfach(er) machen möchten, um:

  • besser verstanden zu werden,
  • Kosten einzusparen,
  • zufriedene(re) Kunden zu haben,

könnte dieses Buch Ihnen einfach :-) helfen. (S.15)

Der Werbetext des Buches sieht es so:
„Studien zeigen, dass der Durchschnitts-User weniger als 10% aller Word-Funktionen nutzt. Ein chinesisches Restaurant führt 75 Speisen auf der Speisekarte. Im Supermarkt werden uns über 15 Milchsorten angeboten. – Viele Dinge sind sehr komplex, werden immer komplexer, kosten Zeit und verschlingen Ressourcen. Komplexität sollte wo immer möglich vermieden werden.“

 

Das Buch…

Für Einfachheit stellt das Buch 5 Prinzipien und 14 Vereinfachungststrategien auf. Die Prinzipien sind
1. „Restrukturierung
2. Weglassen
3. Ergänzen
4. Ersetzen
5. Wahrnehmen“.

Das erinnert ein wenig an SCAMPER.

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Aus 2014 lernen und 2015 Ziele erreichen

Aus 2014 lernen und 2015 Ziele erreichenWenn Sie sich ein Ziel/Ziele für das neue Jahr setzen, möchte ich Ihnen dafür hier meine Erfahrungen weitergeben, wie Visualisierungen des Vorjahres helfen, im neuen Jahr Ziele besser zu erreichen.

• Haben Sie es sich 2014 zu schwer oder zu leicht gemacht?
• Was hat das bewirkt?
• Sollten Sie 2015 etwas ändern, um glücklicher/erfolgreicher/… zu werden?

 

Reflexion mit einem Stimmungsdiagramm -> Ziele erreichen

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Kreativität – Zitatekarten (8): Kreatives Wissen mit Norbert Blüm

Eine Serie von Ermunterungen zu Kreativität.

Auch 2015 wird er wieder kommen – der Moment, wo Sie kreativ sein möchten.

Dazu gehört, vorhandenes Wissen zu betrachten und zu gliedern nach „Wichtigem und Unwichtigem. Wer richtig gesiebt hat, ist so glücklich wie der, welcher die Pointe eines Witzes verstanden hat.“ (Blüm, 2001)

 

Kreativität – Zitatekarten (8): Kreatives Wissen mit Norbert Blüm

Norbert Blüm, der ehemalige deutsche Politiker und (!) Kabarettist, glaubt daran, dass kreatives Wissen immer neue Antworten auf neue Fragen findet.

 

Wissenserneuerung für kreatives Wissen

„Kreatives Wissen und Lagerwissen existieren freilich nicht abgeschottet voneinander. Kreativität setzt nicht auf einer Tabula rasa ein. Das vorhandene Wissen ist auch der Stoff, aus dem Neues entsteht und neu kombiniert wird.“
Jedoch: „Veraltetes Wissen schafft neue Müllhalden. Die Entsorgung von Wissensmüll ist die Voraussetzung für neue Spielräume des kreativen Wissens und entlastet so die Kapazitäten für das Lagerwissen.“ (Blüm, 2001)

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